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  • Meinem Vaterland, der Republik Polen treu sein

     

  • NACHRICHTEN

  • 8 Oktober 2018

    Politische Steuerungsversuche und Eigendynamik prägten die deutsch-deutsch-polnischen Kulturbeziehungen seit den 1950er Jahren. Die interdisziplinäre Tagung analysiert die spannungsreichen Verflechtungen von kultureller und politischer Sphäre unter historischen, methodisch-konzeptuellen und historiografischen Gesichtspunkten. Das Generalkonsulat der Republik Polen in München ist Partner der Tagung vom 25. bis zum 26. Oktober.

     

    PROGRAMM

     

    DONNERSTAG, 25. OKTOBER 2018

    13.30    Begrüßung

    13.35    Grußwort von Generalkonsul Andrzej Osiak

    13.40    Einführung (Regina Wenninger, Paweł Zajas)

    Positionsbestimmungen

    14.00    Kurt-Jürgen Maaß, Trennung, Traumata, Tabus – die schwierige Rolle der Außenkulturpolitik in Polen

    14.30    Christian Saehrendt, Wer repräsentiert das bessere Deutschland? Die konkurrierende auswärtige Kulturpolitik von BRD und DDR – veranschaulicht in Ausstellungen bildender Kunst in Polen, Frankreich, Äthiopien und Mosambik

    15.00–15.30 Kaffeepause

    Institutionen und Akteure

    15.30    Andreas Lawaty, Politik des Apolitischen. Die Anfänge des Deutschen Polen-Instituts um 1980

    16.00    Nawojka Cieślińska-Lobkowicz, Über nationale und politische Grenzen hinweg? Der polnische Kunsthistoriker Jan Białostocki (1921–1988)

    16.30    Gabriela Świtek, Polish Thaw and German Graphic Arts: The Case of the Central Office for Art Exhibitions in Warsaw

    17.00–17.15 Pause

    17.15–18.00 Abschlussdiskussion 1. Tag

     

     

    FREITAG, 26. OKTOBER 2018

    Austausch und Transfer

    9.30       Margarete Wach, Festivals, Kommunalkinos, Filmclubs – polnisch-westdeutscher Filmtransfer im Windschatten von Tauwetter und Ostpolitik

    10.00    Marianne Nowak, Von Warschau nach Darmstadt und zurück – musikalischer Austausch bei Festivals um 1960

    10.30    Sebastian Borchers, Handlungsspielräume auswärtiger Kulturpolitik: Neue Musik aus Polen im westdeutschen Musikleben der 1960er Jahre

    11.00–11.30 Kaffeepause

    Funktionen und Strategien

    11.30    Anna Piotrowska, Music to Enjoy, Music to Export: On Various Functions of Music in Polish-FRG Relations on the Example of Pop and Folk Music

    12.00    Rüdiger Ritter, Polski Jazz – vom Hassobjekt des polnischen Stalinismus zur international erfolgreichen Marke staatssozialistischer Kulturpolitik

    12.30    Mario Dunkel, Zur Rolle des Jazz in der westdeutschen auswärtigen Kulturpolitik

    13.00–13.45      Abschlussdiskussion (Moderation: Peter Oliver Loew, Julia Röttjer)


     

    Eine Veranstaltung des Zentralinstituts für Kunstgeschichte München in Kooperation mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt und der Adam-Mickiewicz-Universität Posen.

     

    Teilnahme

    Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung unter: kulturpolitik@zikg.eu.

     

    Weitere Infos: https://www.zikg.eu/veranstaltungen/2018/tagung-kulturtransfer-und-auswaertige-kulturpolitik-akteure-und-faktoren-polnisch-deutscher-beziehungen-194920131990

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